4. Sinfoniekonzert - Osnabrücker Musikpreis 2019

Bartók, Preisträger*innenkonzert, de Falla

1919

25 JAHRE OSNABRÜCKER MUSIKPREIS

Béla Bartók DER WUNDERBARE MANDARIN 
N.N. Preisträger*innenstück
Manuel de Falla Suite aus DER DREISPITZ

Im Jahr 1919 vollendete Béla Bartók die Klavierfassung seiner Ballettmusik DER WUNDERBARE MANDARIN. Löste die Uraufführung der Orchesterfassung noch einen regelrechten Theaterskandal aus, erfreut sich die mitreißende Musik mittlerweile weltweit großer Beliebtheit. Plastisch zeichnet Bartók den Streit zwischen Gut und Böse aus der Balletthandlung musikalisch nach. 

Was Bartók für die Ungarn, ist Manuel de Falla für die Spanier: eine Art Nationalkomponist, der sich in besonderer Weise mit der musikalischen Tradition seiner Heimat auseinandersetzte. Auch von de Falla steht Ballettmusik auf dem Programm. 1919 – und somit im gleichen Jahr, in dem Bartóks MANDARIN entstand – wurde mit DER DREISPITZ eine seiner berühmtesten Kompositionen uraufgeführt und zwar in überaus prominentem Umfeld: Die Choreografie schuf Sergej Diaghilew und die Ausstattung kein geringerer als Pablo Picasso. Doch das allein erklärt nicht den großen Erfolg des Werkes. Nicht zuletzt ist hierfür die feurige und genuin spanische Musik de Fallas verantwortlich. 

Im Mittelpunkt des Konzertes steht jedoch der Osnabrücker Musikpreis 2019, der im Rahmen des Konzertes verliehen wird. Der oder die Preisträger* in wird wie in jedem Jahr bei den Finalkonzerten des ARD Musikwettbewerbs ermittelt und kann sich im Rahmen des Sinfoniekonzerts auf seinem oder ihrem Instrument – in diesem Jahr Violoncello, Fagott oder Schlagzeug – präsentieren.

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